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Das Partnerprogramm von Bodo Schäfer für Finanz-Blogger

Wer einen Blog zum Thema Geld betreibt, kennt das Grundproblem: Die Themen, die Leser bringen, und die Themen, mit denen sich etwas verdienen lässt, sind selten dieselben. Depotvergleiche und Broker-Empfehlungen zahlen ordentlich, ranken aber gegen Redaktionen mit zwanzig Autoren. Die weichen Themen – Umgang mit Geld, Sparverhalten, Zielsetzung – bringen Leser, lassen sich aber kaum monetarisieren.

Genau in diese Lücke passt ein Buchprogramm besser als die üblichen Finanzprodukte, und dafür gibt es drei Gründe.

Erstens: keine Beratungsfrage. Ein Buch zu empfehlen ist etwas anderes, als jemandem ein Finanzprodukt nahezulegen. Du gibst keine Anlageempfehlung, du weist auf einen Ratgeber hin. Das ist inhaltlich entspannter und passt zu Beiträgen, in denen du ohnehin keine konkreten Produkte nennen willst.

Zweitens: die Titel sind bekannt. „Ein Hund namens Money", „Die Gesetze der Gewinner" und „Der Weg zur finanziellen Freiheit" wurden millionenfach verkauft. Für deine Leser ist das kein unbekannter Anbieter, sondern ein Name, der ihnen schon begegnet ist. Das senkt die Erklärungslast auf ein bis zwei Sätze.

Drittens: es passt zu Beiträgen, die du sowieso schreibst. Buchlisten, Jahresrückblicke, „womit ich angefangen habe"-Texte, Antworten auf Leserfragen – überall dort ist eine Buchempfehlung der natürliche nächste Schritt und kein Fremdkörper.

Die Produkte in der Übersicht:

Zum Einbauen: Am besten funktionieren Beiträge, in denen das Buch nicht der Anlass ist, sondern der Beleg. Ein Text über das erste eigene Haushaltsbuch, über den Umgang mit einer Gehaltserhöhung oder über die Frage, warum Sparpläne nach drei Monaten einschlafen – und darin an der passenden Stelle der Hinweis, wo man das ausführlicher nachlesen kann. Das ist unauffälliger und hält länger als eine reine Rezension, die nach zwei Wochen niemand mehr aufruft.

Ein Detail, das speziell für Finanz-Blogs zählt: Die Trennung zwischen redaktionellem Text und Empfehlung sollte sichtbar bleiben. Gerade in diesem Themenfeld sind Leser misstrauisch, weil sie von Vergleichsportalen mit versteckten Provisionen genug haben. Wer offen schreibt, dass hinter einem Link eine Vergütung steht, hebt sich davon ab – und verliert dabei weniger Klicks, als man befürchtet. Was man verliert, sind die Leser, die man ohnehin nicht überzeugt hätte.

Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Buchempfehlungen lassen sich in Bestandsbeiträge nachrüsten. Du musst nichts Neues schreiben. Ein Blog mit vierzig Artikeln hat vermutlich zehn, in denen eine passende Stelle existiert – das ist ein Nachmittag Arbeit und wirkt auf den gesamten Bestand, nicht nur auf den nächsten Beitrag.

Was du im Blick behalten solltest: Getrackt wird über die Sitzung. Wer deinen Beitrag liest, das Buch auf die Merkliste setzt und in zwei Wochen bestellt, taucht bei dir nicht auf. Für Blogs mit viel Suchmaschinen-Traffic ist das relevanter als für Newsletter, weil Suchbesucher seltener sofort handeln.

Und die Regel, die für Blogger am ehesten greift: Bezahlte Suchanzeigen auf den Markennamen sind nicht erlaubt. Organische Beiträge zum Namen sind davon nicht betroffen – nur eingekaufte Anzeigen darauf.

Zur Einordnung der Größenordnung: Bücher bringen 5 € pro Bestellung, das Seminar rund 19 € pro Anmeldung, die Video-Coachings bis zu 108,74 € pro Verkauf. Für einen mittelgroßen Blog ist das eine Ergänzung, kein Ersatz für bestehende Einnahmequellen – und so sollte man es auch planen. Anmelden kann man sich kostenlos und ohne Bewerbung, die Freischaltung ist sofort.

Welche Textsorte konvertiert auf euren Finanzblogs eigentlich besser – die klassische Rezension oder der Beitrag, in dem das Buch nur nebenbei vorkommt?