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Feste Regeln statt freier Themenwahl: Peter Spiegel Aktienindex Daytrading-Signale

Bei jedem Artikel hier fange ich wieder bei null an: Thema, Aufbau, Länge, Tonalität — alles wird neu entschieden, und genau das macht Bloggen für mich anstrengend und schön zugleich. Neulich bin ich über ein Angebot gestolpert, das nach dem genauen Gegenteil funktioniert, und das lässt mich seitdem nicht los.

Es geht um einen Signaldienst von Peter Spiegel, der sich als Profi-Trader und leitender Analyst bezeichnet. Gehandelt werden Indizes wie DAX-Future und Nasdaq 100, jeweils per CFD, und jedes Signal kommt mit fester Orderart und fester Marke — Stop Buy, Stop Sell, Buy Limit, Sell Limit. Kein Interpretationsspielraum, keine Redaktionssitzung, keine Bauchentscheidung. Entweder die Marke wird erreicht, oder eben nicht.

Verschickt wird das über Telegram, getrennt in einen reinen Signalkanal und einen mit Einordnung dazu — wer nur die Order braucht, liest den einen, wer verstehen will, warum, den anderen.

Was mich an dem Kontrast reizt: Bloggen lebt davon, dass ich ständig neu entscheide, was als Nächstes drankommt und wie. Hier ist längst festgelegt, was passiert, sobald ein Kurs eine Marke berührt — die Entscheidung fällt vorher, nicht im Moment. Zwei völlig verschiedene Arten zu arbeiten, und gerade weil ich selbst nicht handle, finde ich den Vergleich lehrreich.

Wer reinschnuppern will, zahlt 49,90 Euro für 14 Tage und kann in dieser Frist formlos per Mail wieder raus. Wie es abläuft, was es danach kostet und welche Risiken dazugehören, ist beim Anbieter nachzulesen.

Ehrlich dazu: Klickt jemand über den Link und schließt ab, verdiene ich mit.

Frage an euch: Arbeitet jemand von euch mit einem festen Redaktionsplan, um genau dieses ständige Neu-Entscheiden beim Bloggen loszuwerden — oder lebt euer Blog eher von der Spontanität?